Welcome to Nicole Weber's
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Choreographie
Was gehört alles zur Choreographie?
Ø Musikauswahl, Takt, Tempo
Ø Ringausnutzung
Ø Kleidung
Ø Übungen in Kombination
Ø Elemente zusammenstellen
Musikauswahl:
Die Musik muss einem selbst gefallen und sollte das Publikum ansprechen
Auf das Tempo des Liedes sollte es möglich sein, mit seinem Hund im normalen
Schritt zu laufen. Wird das Tempo des Liedes schneller sieht es gut aus, wenn
man einen leicht hüpfenden Gang einlegt, das lockert den Tanz etwas auf.
Die Musik muss nicht rein instrumental sein, begleitender Gesang stört nicht.
Der Hund sollte im Trapp laufen, das trägt zu einem besseren Gesamtbild des
Tanzes bei.
Takt, Tempo
Zuerst sollten die Länge der Übungen die der Hund beherrscht bestimmt
werden. Dazu zähle ich bei jeder Übung mit. Zum Beispiel: Drehen = 4 sec. Oder
4 Schritte Slalom vorwärts = 8 sec. Usw.
Ringausnutzung
Hierzu einige Beispiele:

Der Stern immer von der Mitte nach Außen oder zwei gelaufene Dreiecke

Laufweise einer Ringausnutzung zum Beispiel
ein Marsch: wir laufen eine 8 in vielen Winkeln oder Quadraten siehe Zeichnung
oben.
Bei dem Lied Ghostbusters oder einem Schunkellied gehen wir die 8 in vielen
Bögen.
Kleidung
Passend zur Musik
Der Hund darf ein Halstuch oder so etwas Ähnliches tragen
Hut, Stock, oder andere Accessoires erlaubt.
Übungen in Kombination
Wie stellen wir unseren tanz zusammen? Als erstes schreiben wir in eine
Tabelle welche Elemente unser Hund bereits kann.
Übungen sec.
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1.Verbeugen |
2 |
|
2. Fuß |
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|
3. Slalom durch die Beine |
2pro |
|
4.Kriechen |
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5.Drehen |
4 |
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6. Springen über die Arme |
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7.Round |
4 |
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8.Rückwärts |
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9.Wechsel von Fuß nach Hand |
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10.Männchen, groß oder klein |
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11.Walk |
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12.Pfötchen rechts und links |
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Elemente zusammenstellen
Als nächstes malen wir unseren Ring auf.
Die Raumaufteilung darf bei der Gestaltung unseres Tanzes nicht vergessen
werden. Das bedeutet die zur Verfügung gestellte Fälsche für unsere Vorführung
auch zu nutzen. Auch müssen wir daran denken an welchen Seiten das Publikum oder
die Richter sich befinden. Gut geeignet für eine Darbietung ist das Laufen in
Form einer Acht. Hierzu malen wir uns am besten eine Acht auf.

Die Ausgewählte Musik, hören wir
uns Stück für Stück an.
Beginnen wir am Anfang des Liedes. Hier stellen wir uns die Frage wie möchten
wir unseren Tanz beginnen. Geht das Lied abrupt los oder erst nach wenigen
Sekunden?
Der Anfang ist Geschmacksache. Es gibt viele Möglichkeiten und man sollte es auf
seinen Hund abstimmen. Beliebt sind die Anfänge aus der Hocke und der Hund sitz
vor neben oder mit den Vorderbeinen auf den Beinen des Hundeführers. Oder
Hundeführer und Hund verbeugen sich neben oder voreinander oder der Hund beginnt
mit einem Sitzmännchen. Wir fangen gerne mit einer Verbeugung oder in der Hocke
an. Mann kann aber auch gleich mit Fuß laufen oder Pfötchen geben beginnen.
Wir wählen uns die Übung Verbeugen aus und richten uns langsam gleichzeitig mit
unserem Hund auf. Anschließend laufen wir zum Takt der Musik Fuß. An markanten
musikalischen Stellen zeichnen wir ein X auf unsere gemahlte Acht und schreiben
uns die Übung auf die wir an dieser Stelle mit dem Hund tanzen möchten.
Hilfreich ist es die Sekunden dieser Sequenz zu notieren. So arbeiten wir uns
nun Stück für Stück durch das Lied. Wichtig ist das wir Spektakuläre Übungen
z.B. (Springen über die Arme) immer in der Mitte ausführen. Das ist für den
Gesamteindruck besser. Am Ende unseres Liedes zeigen wir nochmals ein
spektakuläres Element, das steigert die Wirkung des Tanzes aufs Publikum z.B.
Verbeugen, Männchen, Springen in den Arm etc.
Hier ein Beispiel mit 6 Übungen
|
1.Verbeugen |
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2. Fuss |
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3. Slalom durch die Beine |
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4.Kriechen |
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5.Drehen |
|
6. Springen über die Arme |
Nun haben wir die Choreographie unseres Tanzes theoretisch aufs Papier gebracht.
Im zweiten Schritt nehmen wir unseren Kassetten Recorder unter den Arm und begeben uns an einen Ort wo wir unsere Choreographie ablaufen können. Das alles geschieht noch ohne Hund und mit unserer Skizze in der Hand. Beim Laufen zur Musik sehen wir ob unsere geplanten Übungen in den Tanz passen, dabei denken wir uns natürlich unseren Hund an unsere Seite und geben ihm auch die angepassten Körperhilfen geschickt eingebaut in die markanten Musikstellen. Nicht vergessen, dürfen wir das Auszählen der einzelnen Übungen. Sicher werden wir in dieser Übungsphase noch das ein andere an unserem Tanz verändern. Erst wenn wir mit unsere Choreographie zu frieden sind und die Musik uns in Fleisch und Blut übergegangen ist, erfolgt im dritten Schritt das laufen mit unserem Hund.
Zuerst laufen wir die Reihenfolge unserer Choreographie mit unserem Hund ohne Musik. Schritt für Schritt setzen wir unsere ausgedachten Übungen aneinander, gleichzeitig verlängern wir die Abstände der Belohnung. Erst wenn wir die gesamte Länge des Musikstückes aneinander gereiht und ohne Musik mit unserem Hund schaffen, beginnen wir das ganze zur Musik zu laufen. Nach fleißigem Üben kann unser Hund ein ganzes Lied ohne zwischendurch Belohnt zu werden laufen. Wichtig ist, dass wir unser Training immer Abwechslungsreich gestalten. Das heißt, wir trainieren nicht täglich den kompletten Tanz mit unserem Hund, denn erkennt er ein Schema, so wird das Training für ihn nach und nach langweilig und seine Aufmerksamkeit beim Tanzen lässt nach. Besser ist es, den Tanz jeden zweiten oder dritten Tag zu trainieren. In der Zwischen Zeit, üben wir die Sequenzen, die noch gefestigt werden müssen.
Eine ganz andere Methode der Choreographie ist, dass man sein Lied in Takten durch zählt.
Dazu sollten wir erst mal wissen wie lange unser Hund für die einzelne Übung braucht und notieren sie auf ein Blattpapier, damit wir es leichter vor Augen haben. Nehmen wir mal an unser Hund braucht zwei Takte d.h. wir zählen bis zwei bis er mit der Übung drehen fertig ist.
Für das durch die Beine gehen brauchen wir in etwa 8 Takte für vier Schritte von uns. Diesmal als grobe Richtlinie. Wenn wir jetzt die Übungen die der Hund kann aufgeschrieben haben fangen wir komplett an unser Lied im 8ter Takt durch zu zählen. Wie viel 8ter Takte es in unserem Lied gibt hilft uns die einzelnen Übung ein zu fügen. Nun hören wir jetzt unser Lied noch einmal an und stellen uns vor was wir bei dem ersten 8ter Takt machen. Ich möchte es mal einfach halten wir gehen Fuß. Das sind 8 Schritte Fuß. Dann könnte man eine Drehung einbauen und noch mal 6 Schritte Fuß, um auf unseren zweiten 8ter Takt zu kommen. Die dritte 8 machen wir dann mit 4 Schritten Beinslalom. Und so geht man schritt für Schritt durch das Lied. Auch hier ist es wichtig dass man alles erstmal ohne Hund abläuft. Erst wenn wir wissen wie die Reihenfolge ist laufen wir sie mit Hund. Dies ist eine zweite Möglichkeit wie man eine Choreographie zusammenstellen kann. Wir empfehlen auch bei dieser Möglichkeit nicht die Ringausnutzung zu vergessen.